MusiCCantica

 

 

Irische Segenswünsche

Texte und Informationen

Am Morgen: Licht vom Osten

Durch einen Anfang hat Gott Himmel und Erde ge­schaffen. Da war die Erde Chaos und Wüste. Dunkel­heit war da angesichts der Urflut, und Gottes Geis­teskraft bewegt sich angesichts des Wassers. Da sprach Gott: "Licht werde!", und licht wurde. Gott sah das Licht: ja, es war gut. Und Gott trennte das Licht von der Finsternis. gott nannte das Licht "Tag" und die Finsternis "Nacht". Es wurde Abend und wurde Morgen - Tag eins.

1 Mose (Bereschit) 1, 1-5 nach: Bibel in gerechter Sprache 2007

Wir gehen in einer kalten, dunklen Winternacht auf den mächtigen Hügel zu, zwängen uns in völliger Dunkelheit an den tonnenschweren Steinen des Gangs vorbei, hinein in die kühle Grabkammer. Und dann - zuerst mögen wir es für eine Täuschung unserer Sinne, die sich nach Licht in dieser Finsternis sehnen, halten - dann dringt ein schwaches Licht durch den Gang. Heller werdend erleuchtet der Sonnenstrahl die dunkle Kammer: Warmes, goldenes Licht im Haus der Toten.

 

aus: Irland Journal 4/92

Am Morgen: Licht vom Osten

Alte Männer auf den Inseln ziehen noch heute ihre Mütze vom Kopf, wenn sie des Morgens die Sonne heraufkommen sehen. - Und summen ein Lied, das aber nur schwer aufzufangen und von ihnen zu erfragen ist.

Ich erhebe mich heute

durch eine gewaltige Kraft,

die Anrufung der heiligen Dreifaltigkeit,

durch den Glauben an die Dreiheit,

durch das Bekennen der Einheit.

Ich mache mich auf den Weg,

dem Schöpfer zu begegnen.

Ich erhebe mich heute

kraft der Geburt Christi

und seiner Taufe,

kraft der Kreuzigung

und seiner Grablegung,

kraft seiner Auferstehung

und seiner Himmelfahrt

und kraft seiner Wiederkunft

zum letzten Gericht.

Ich erhebe mich heute

kraft des Himmels,

durch das Licht der Sonne,

den Glanz des Mondes,

das Leuchten des Feuers,

die Macht des Blitzes,

Am Morgen: Licht vom Osten

das Stürmen des Windes,

die Tiefe des Meeres,

die Festigkeit der Erde,
 
die Härte der Felsen.

Ich erhebe mich heute

durch Gottes Kraft.

Sie lenke mich.

Gottes Macht halte mich,

Gottes Weisheit führe mich.

Gottes Auge schaue für mich.

Gottes Ohr höre für mich.

Gottes Wort spreche für mich.

Gottes Hand schütze mich.

Gottes Weg liege vor mir.

Gottes Schild schirme mich.

gottes Heerschar rette mich

vor den Schlingen des Teufels,

vor den versuchungen des Bösen,

vor den Lockungen des leisches,

vor jedermann, der mir übel will,

fern und nah...

 

Eleanor Plunkett
von turlough o'carolan 1670-1738.

Carolan erkrankte mit 18 Jah­ren an Pocken und erblindete. Da er nicht arbeiten konnte, finanzierte Mrs. Mc Dermott ihm ein dreijähriges Harfe­nstudium. Allerdings beherrschte er das Instrument nicht besonders gut, so dass er sich auf´s Komponieren konzentrierte. Er zog wie alle

Am Morgen: Licht vom Osten

Harfenspieler durch die lande und beglückte reiche Haushalte mit seiner Musik. Als Dank für besondere Freundlichkeit widmete er den Hausherren oder -damen Dankeslieder wie im Falle von Eleanor Plunkett. Noch heute gilt er als Irlands größter Nationalkomponist, von dem über 200 Kompositionen überliefert sind.

Aus: Carmina Gaedelica Alexander Carmichael (1832-1912)
Morgenlicht leuchtet

Der brititsch-zypriotische Liedermacher Cat Stevens, der heute den Namen Yusuf führt, hat das gälische Weihnachtslied "Bunessan" (eng: "Child in a manger" dt: "Kind in der Krippe") mit einem Text von Eleanor Farjeon (1881-1965) unter dem Titel "Morning has broken" weltbekannt gemacht. Die letzten drei Strophen hat er allerdings weggelassen. Diese lauten:

cool the gray clouds roll
peaking the mountains,
gull in her free flight
swooping the skies:
praise for the mystery
misting the morning
behind the shadow
waiting to shine
Kühl rollen die grauen Wolken
berühren die Berge
we in ihrem freien Flug
...die Himmel
Lobpreis für das Geheimnis
umnebelt den Morgen
hinter dem Schatten
wartend zu scheinen.
i am the sunrise
warming the heavens,
spilling my warm glow
over the earth:
praise for the brightness
of this new morning
filling my spirit
with your great love.
Ich bin der Sonnenaufgang,

der die Himmel wärmt,

der ausschüttet mein warmes Glühen

über die Erde:

Lobpreis für die Helligkeit

des neuen Morgens

die meinen Geist füllt

mit Deiner großen Liebe.

mine is a turning,
mine is a new life;
mine is a journey
closer to you:
praise for the sweet glimpse
caught in a moment,
joy breathing deeply
dancing in flight.
Mein ist ein Drehen

mein ist ein neues Leben;

mein ist eine Reise

näher zu Dir

Lobpreis für das süße

Erblicken

gefangen in einem Moment,

Freude atmend tief

tanzend im Flug.

Am Morgen: Licht vom Osten

Christ be with me

Der wohl bekannteste irische Segen wird dem Nationalheiligen Irlands, Patrick (gest. 483) zugeschrieben. Cecil Frances Alexander (1818-1895) hat ihn übertragen. Musikalische Grundlage ist der Canon in D-Dur von Johann Pachelbel (1653-1706), den Noel Rawsthorn (Organist in Liverpoolgeb. 1929) dazu arrangiert hat.

Segen sei mit dir,
der Segen strahlenden Lichtes.
Licht um dich her und innen in deinem Herzen.
Sonnenschein leuchte dir
und erwärme dein Herz,
bis es zu glühen beginnt
wie ein grosses Torffeuer
und der Fremde tritt näher,
um sich daran zu wärmen.
aus deinen Augen strahle gesegnetes Licht

wie zwei Kerzen in den Fenstern deines Hauses, die den Wanderer locken, Schutz zu suchen dort drinnen vor der stürmischen Nacht. Wen du auch triffst,

wenn du über die strasse gehst, ein freundlicher Blick von dir ge ihn treffen.

Dir scheine die sonne

Siegfried Macht (geb. 1956, Pro-fessor für Kirchenmusikpädagogik) hat diesen Liedruf im irischen Stil geschrieben.

Am Morgen: Licht vom Osten

Möge der Himmel deinen Weg mit Sonnenschein begleiten!
Möge die Sonne in deinen Augen nie untergehen!
Mögest du die kleinen Wegweiser des Tages nie übersehen:
Den Tau auf den Grasspitzen,
den Sonnenschein auf deiner tür,
die Regentropfen auf dem Blumenbeet,
das behagliche Buckeln der Katze,
das Wiederkäuen der Kuh,
das Lachen aus Kinderkehlen,
die schwielige Hand des Nachbarn,
der dir einen Gruss über die Hecke schickt.
Möge dein Tag durch viele kleine Dinge gross werden.

Wenn ein Mitglied einer Familie das Haus verließ, sang die Familie ein Lied: An duil de´ra (pilgers hoffnung/ vgl. Wagners Tann­häuser!). Der Pilger badete sein Gesicht in warmer Milch wie Maria auf der Flucht nach Ãgypten das Kind in Milch badete. Der Text des Liedes lautete: Baden will ich meine beiden Augen

diesen Morgen in den dreimal drei Strahlen der lebendigen Sonne
gleich der Jungfrau Maria in der ägyptischen Wüste, da sie ihrem Sohne

die Nacht aus den Augen wusch mit der lauen weißen Milde der gesegneten Brac. (= Milch)

Am Mittag: Tagwerk

Wenn aber der Menschensohn kommen wird in sei­ner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.

Am Mittag: Tagwerk

Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufge­nommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus 25,31-40
Be in my seeing

Text: J. Quinn SJ geb. 1919 Musik: W. L. Wold geb. 1954

Gott brauchte

das Lachen in der Welt.

So erschuf er die Iren,

denn sie können dem Leben begegnen

und ihm ein glückliches Gesicht zeigen.

Am Mittag: Tagwerk

Schenke jedem ein Stück Brot, der dich darum bittet.

Schenke jedem ein Lächeln, dem du ansiehst,

dass er danach hungert.

Wenn du über die Strasse gehst,

möge ein freundlicher Blick dich treffen -

doch nicht so heftig,

dass du ihn nicht erwidern kannst.

Möge die Sonne in deinen Augen nie untergehen.

Möge der Torf, den du im Sommer stichst,

einmal den Winter wärmen.

Mein bescheidenes Haus, o Gott, vergiss nicht,

wenn du deinen segen verteilst:

Die beiden Räume hinter der braunen Tür,

das Torffeuer, das uns wärmt,

das Butterfass, das uns nährt,

das Spinnrad, das uns kleidet.

Nicht das Kinderlachen unter dem strohdach,

den Esel nicht und die Kuh im Stall nebenan,

auch die Katze nicht, die sich auf der Fensterbank

die Sonnenstrahlen aus dem Gesicht putzt.

Mögen gute Worte mehr wiegen

als die Pennies in deiner tasche.
 
gen die scharniere unserer freundschaft

nie rostig werden.

Mögest du immer arbeit haben -

für deine Hände etwas zu tun.

Immer Geld in der Tasche,

eine Münze oder auch zwei.

Immer möge das Sonnenlicht

auf deinem Fenstersims schimmern

und die Gewissheit in deinem Herzen,

Am Mittag: Tagwerk

dass ein Regenbogen dem Regen folgt.

Die gute Hand eines Freundes

ge dir immer nah sein,

und Gott möge dir dein Herz erfüllen

und dich mit Freude ermuntern.

Mögen nur die guten Tage

in deinem Leben gezählt werden.

Mögen die Kartoffeln auf deinem Acker

sich nie an schlechte Zeiten erinnern.

Mögest du hundert Jahre alt werden,

der Teufel aber nur bis neunundneunzig
 
zählen können.
 
Wir wünschen dir

Gesundheit des Lachens

ein langes Leben und

immer was Flüssiges im Mund.

Thady 0´rourke/ Five miles chase

Zwei traditionelle Tanzweisen aus Irland, ein Jig und ein Reel.

Satz: Christina Hargittay

Ich möchte einen grossen See von Bier haben

für den König der Könige.

Ich möchte die ganze Familie des Himmels

daraus trinken sehen in alle Ewigkeit.

Ich möchte die kräftigen Speisen des Glaubens

und der lauteren frömmigkeit haben.

Ich möchte in meinem Hause

Dreschflegel der Busse haben.

Am Mittag: Tagwerk
Ich möchte die Männer des Himmels
 
in meinem Hause zu Gast haben.

Grosse Fässer des Friedens

chte ich ihnen anbieten.
 
Ich möchte austeilen

aus den Gefässen der liebe.

ich möchte Krüge der Gnade haben

für die ganze Gemeinschaft.

Ich möchte auch Jesus
 
in ihrer Mitte haben.

Ich möchte die drei Marien* sehen,

die glorreichen, allseits bekannten.

Ich möchte das Volk des Himmels da haben

von allen Ecken und Enden.

*Maria, die Mutter Jesu, Maria Magdalena und Maria,die Schwester der Martha.
(St. Brigid zugeschrieben)
Lord of the dance

Text und Musik: S. Carter 1963 unter Verwendung der Shaker-Melodie "Simple gifts". Die Shaker (dt.: Schüttler oder Zitterer) sind eine Freikirche, die aus dem Quäckertum hervorgegangen ist. Ihr Name leitet sich von dem rituellen Schütteltanz her, der bei ihnen als eine Form der Verehrung Gottes gilt.

Satz: l. Mayerhofer geb. 1956
Herr, ich bitte dich im Namen
deines Sohnes Jesus Christus,
meines Gottes: Gib mir die Liebe,
die keinen Untergang kennt,
damit meine Lampe entbrennt
und nicht verlischt,
damit sie mir glüht und anderen leuchtet.
Am Mittag: Tagwerk

Du Christus, unser geliebter Erlöser,

entzünde unsere Lampen,

damit sie immerdar in deinem Tempel leuchten

und vor dir, dem ewigen Licht,

ewiges licht empfangen,

damit unsere dunkelheit erhellt

und das dunkel der welt

vertrieben wird.

Dich, mein Jesus, bitte ich:

spende meiner Lampe dein licht,

damit sich mir durch dieses Licht

das Allerheiligste erschliesst,

in dem du, mitten in deinem grossen Tempel,

als der ewige Hohepriester des Ewigen bist,

damit ich dich immerdar erblicken,

betrachten und ersehnen kann.

In Liebe möchte ich allein dich schauen,

vor dir soll meine Lampe immerzu leuchten und glühen...

*vgl. Hebräerbrief

Deine liebe soll durch keine fluten der erde, der luft und des meeres in uns ausgelöscht werden, deinem Wort gemäss:

Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht auslöschen. (hohes lied 8,7)

amen
(Gebet des Columban
einer der drei Patrone
und der zwölf Apostel
Irlands, gestorben 557.)

Greensleeves to a ground

Anonym aus Schottland 16. Jahrhundert, bearbeitet und arrangiert von A. und C. Dolmetsch 1858/ 1997

Der gesegnete Regen,

der köstliche, sanfte Regen

ströme auf dich herab.

Die kleinen Blumen mögen zu blühen beginnen

und ihren köstlichen Duft ausbreiten,

wo immer du gehtst.

Denke immer daran, jene Dinge zu vergessen,

die dich traurig gemacht haben.aber vergiss nie,

dich an jene zu erinnern, die dich glücklich machten.

Denke immer daran, die Freunde zu vergessen,

die dir untreu wurden.

aber vergiss niemals jene, die an deiner Seite ausharrten.

Denke immer daran, die Sorgen zu vergessen,

die vergangen sind.

aber erinnere dich an den Segen, der über dich kommt Tag fuer Tag.

Be thou my vision/ Hilf herr

Irland 8. Jahrhundert Satz: Chr. Hargittay in deutscher Ãœbertragung Text: R. Schüller und H. Rusche Satz: J. Keller

Drei Falten in meinem Gewand,

doch ich trage nur ein Kleid.

Drei Gelenke am Finger,

doch ist nur ein Finger da.

drei Blätter im Klee,

jedoch sehe ich nur ein Kleeblatt.

Frost, Eis und Schnee

sind endlich nichts anderes

als Wasser.

drei personen in gott,

doch gibt es nur einen gott.

Möge Sanftmut sein

auf deinen Lippen,

lieblich und lau wie der Sommer,

der langsam

ins laub der bergeschen sinkt...

moege reinheit sich spiegeln

am grund deines herzens...

moege der weisheit entspriessen dir jegliche handlung,

herrlich und hoch wie der weizen

eines guten, gesegneten jahres,

ohne wurm und ohne wuehlmaus.

abend – licht des westens

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue

und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,

fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,

dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch

im Angesicht meiner Feinde.

Du salbest mein Haupt mit Öl

und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,

und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Ps 23

May the road rise
Satz: J. More 1986

Möge die Strasse

dir nicht schwer fallen.

Wenn sie es aber dennoch tut,

möge sie dir ein paar Schritte entgegen kommen.

Mögest du die hellen Fusstapfen

des Glücks finden.

ge die strasse

Text und Musik: M. Pytlik geb. 1966

Der segen der erde,

der guten, reichen erde

sei fuer dich da.

weich sei die erde dir,

wenn du auf ihr ruhst,

muede am ende des tages.

und leicht ruhe die erde auf dir

am ende des lebens,

dass du sie schnell abschuetteln kannst - und auf und davon

auf deinem weg zu gott.

Nearer my god, to thee
Sarah F.Adams, 1805-1848

In der Stunde deines Todes

möge der Strohsack im Himmel

r dich bereit sein.

Sei glücklich.

denn es gibt keinen Grund,

traurig zu sein.

Bedenke, das leben

hält zwei Möglichkeiten

r dich bereit:

Nehmen wir an, du erkrankst.

du kannst gesund werden

oder - sterben.
 
Wenn du gesund wirst,

besteht kein Grund,

traurig zu sein.

Wenn du stirbst,

gibt es immer noch zwei Möglichkeiten:

Du kommst in den Himmel

oder in die Hölle.

Wenn du in den Himmel kommst,

besteht kein Grund, traurig zu sein.

Kommst du aber in die Hölle,

so bist du unentwegt

damit beschäftigt,

lauter alten Bekannten

die Hände zu schütteln.

darüber kommst du gar nicht dazu, traurig zu sein...

Möge es dir vergönnt sein,

Wenigstens einen Stehplatz im Paradies zu erhaschen.

Möge der Himmel die schönste deiner Wohnungen sein.

Möge deine Seele einst

wie eine reife Frucht in den Schoss

des Schöpfers fallen.

Biete dem Engel,

der deine Seele heimwärts trägt,

keinen Whiskey zum Dank an.

er könnte den Weg zum Himmel verfehlen.

Mögen die Posaunen

des jüngsten Tages in dir

keinen Schwerhörigen treffen.